Dienstag, 24. Juni 2014

Was Hänschen nicht lernt... nochmal zum Matheunterricht

Quasi als Fortsetzung zum Post über den Matheunterricht kann folgendes Zitat aus der FAZ herhalten:„Manchmal verzweifeln die Universitäten jedenfalls geradezu an ihren bildungsarmen Erstsemestern. So bestanden vor zwei Jahren nur 22 von 305 Lehramtsanwärtern im ersten Anlauf eine Mathe-Klausur der Uni Köln. […] In einer Stellungnahme bescheinigte die Mathe-Fakultät den Studierenden nach Bekanntwerden der hohen Durchfallerrate „ungenügende Vorkenntnisse“: „Die erfolgreiche Bearbeitung der Aufgaben scheitert sehr häufig nachweisbar an einfachen Rechnungen wie Punkt- vor Strichrechnung, Ausklammern, Multiplikationsaufgaben wie 5 × 25, dem Kürzen von Brüchen, Potenzrechenregeln etc. Auch weitergehender Stoff aus der Mittelstufe wie das Lösen quadratischer Ungleichungen steht häufig nicht zur Verfügung. Begriffliches Denken oder Sätze mit mathematischem Sinn zu formulieren, fällt vielen schwer.“

Link zum Artikel:


4 Kommentare:

  1. das stimmt! regina könntest du bitte ein konkretes beispiel angeben oder ein gutes link zitieren? manchmal genügt ein kleiner ansporn, um die lehrer, zu motivieren (ich sage es auch eigener erfahrung...)

    AntwortenLöschen
  2. Ich bin ja grundsätzlich der Meinung, dass es Aufgabe der LehrerInnen ist, für die richtige Mischung zwischen Verstehen und Üben zu sorgen. Aber ich weiß sehr gut, dass das nicht immer klappt. Wer also zusätzliches Material zum Üben braucht: Unter www.allgemeinbildung.ch findet man Arbeitsblätter und Übungen zu vielen Schulfächern; wer nur online üben möchte bzw. sein Wissen testen will, der schaut auf: www.abfrager.de

    AntwortenLöschen
  3. für alle lehrer: ich wiederhole: ich weiß aus eigener erfahrung, was es kostet, sich am abend hinzusetzen, suchen, surfen, auswählen, drucken, aber hat der erfolg der schüler / studenten, ihre zufriedenheit, entspannte elterngespräche, eine gute klasse usw. ein preis?
    leherer meldet euch hier, auch mit negativen kommentaren, oder fragen, thematesieren, reden, kann nur helfen!

    AntwortenLöschen
  4. ja, das stimmt: es ist (zeitweise) für LehrerInnen sicher anstrengend, passendes Material für die Kinder zu finden, v.a. wenn SchülerInnen einer Klasse unterschiedliches Material brauchen würden. Doch die Anstrengung lohnt sich - eben der Erfolg der Kinder, die Freude & das Selbstbewusstsein der Kinder, entspannte Elterngespräche.
    Und - es ist Job der LehrerInnen.
    Schade, dass viele LehrerInnen immer noch sagen, v.a. in Mathematik: Wenn es die Kinder nicht können, dann sind sie unbegabt, dumm oder faul.
    Ein Teil der Verantwortung liegt auch bei den Lehrern.

    AntwortenLöschen